A.C.A.B im Fußball: FC St. Pauli

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Der Hamburger Kiez braucht es wieder speziell. Der Grund:

Zwar steht man im Kiez durchaus Polizeiwillkür kritisch gegenüber und pflegt schon gerne mal ein A.C.A.B. innerhalb seines Kiezes zu verteilen aber da ACAB ja alle Polizisten implementiert, möchten sich die FC St. PAuli  Fans ausdrücklich davor schützen ihren Mittelfeldspieler  Fabian Boll zu beleidigen. Deshalb gilt auf Sankt Pauli „All Coppers Are Bastards Ausser Boll“.

Fußball : Der FC St. Pauli – Geschichte des Fussballvereins

 

 

Die Farben Braun und Weiß werden im Norden Deutschlands zwangsweise mit einer ganz besonderen Fußballmannschaft in Verbindung gebracht: Dem FC St. Pauli. Der berühmte und berüchtigte Fussballclub, der sich mittlerweile nicht mehr nur in Norddeutschland großer Beliebtheit erfreut, hat seine Ursprünge im zwanzigsten Jahrhundert. Doch bereits einige Jahre vor dem offiziellem Gründungsdatum, dem 15. Mai 1910, war St. Pauli bereits sportlich aktiv.
Heute ist der Kiezverein aus Hamburg kaum aus der Bundesliga wegzudenken. Auf- und Abstieg sind fester und wechselnder Bestandteil der Geschichte des Fussballvereins. 2015 wurde zudem endlich das vereinseigene Stadion am Millerntor fertiggestellt.

Früher Werdegang des hamburgischen Fussballclubs

Der Kiez auf St. Pauli ist seit jeher die Heimat des FC St. Paulis. Hier war der Verein bereits seit 1862 als Turnverein aktiv. 1907 etablierte sich die erste Fußballmannschaft aus dem St. Pauli Turnverein, welche am 15. Mai 1910 dem Norddeutschen Fussballverbund beitrat. Das erste Spiel der nun über den Globus populären Mannschaft wurde 1911 ausgetragen. Ganz und gar unabhängig vom hamburgischen Turnverein des beliebten Kiez wurde der FC St. Pauli offiziell in 1924. In diesem Jahr erhielt der Fussballclub nicht nur seinen Namen, er wurde auch als unabhängige Mannschaft aufgenommen.
Übrigens: Die Farben Weiß und Braun, die bis heute in der Spielkleidung von Klaus Thomforde, Harald Stender und Co. ihren Bestand haben, sind bereits seit 1909 in der Mannschaft vertreten. Damals wurden diese als Vereinsfarben von Amandus Vieth festgelegt.

Sensationeller Aufstieg und Wiedersehen in der zweiten Liga

Der FC St. Pauli steht wie kaum ein anderer Verein für eine Serie von Aufstiegen und Abstiegen. Seit 1924 ist es mal ein Höhenflug, welcher die Mannschaft ins Finale oder zum Pokal bringt, und mal ein tiefer Fall, der das Spielverhalten und die Spieler stark prägt. So geschah es auch im Jahr 2001, als der St. Pauli zum viertem Mal in die erste Bundesliga aufsteigen konnte. Die Erwartungen an die Spieler waren groß, dennoch konnten diese in den ersten Spielen mit mehr als zehn Toren erfüllt werden. Schlussendlich gelang der Aufstieg: Nach einem spannenden Spiel gegen Hannover, das unentschieden ausging, konnte sich der Verein den Sieg gegen Nürnberg in der letzten Minute sichern. Zurück in der Heimat wurde die Mannschaft gefeiert, die Freude war groß, führte aber bereits zwei Jahre später wieder zur Ernüchterung. Ausschließlich mit der Hilfe der ‚Retter-Kampagne‘, die über eine Millionen Mark einbrachte, konnte der Verein liquid gehalten werden. So konnte es in 2004 erst einmal in der Regionalliga weitergehen.

Das Markenzeichen des FC St. Pauli – der Totenkopf ist immer dabei

Nebst Weiß und Braun als Vereinsfarben ist es auch der Totenkopf, welcher die Fahnen bei den Spielen ziert und von Ultras und anderen Fussballfans als Markenzeichen der hamburgischen Mannschaft gehandelt wird. Bereits seit den 80er Jahren darf das gute und symbolische Stück im Stadion begutachtet werden. Erstmals mit zu einem Heimspiel gebracht wurde es von der alternativen Szene des Kiez, das in der bekannten und nahegelegenen Hafenstraße wohnhaft war. Zusammen mit dem Totenkopf, der in hamburgischen Kreisen auch als Zeichen der Hausbesetzerszene wiederzufinden war, gelang dem einst abgestiegenen Verein wieder der Aufstieg.
Da der Totenkopf jedoch zu dieser Zeit durchaus als gewalttätiges Symbol gehandelt wurde, war erst 1989 in einem individuell geführten und nicht mit dem Verein verbundenen Fanshop auf Sweatern, Buttons und Stickern erhältlich.

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